Freitag, 30. Mai 2008

Meine Wohnung: 27. - 31.05.08

Wie der Titel bereits verrät, es ist also geschafft, ich kann in meine eigene Wohnung ziehen!


Aber von vorne:
Die Arbeitswoche hat für mich also am Dienstag begonnen. Morgens bekam ich eine kurze Einweisung von Steve, was ich die Woche über so zu tun hätte (er selbst ist am Dienstagmittag nach Linz geflogen und hat dort die ganze Woche verbracht). Irgendwie hatte ich mich schon gewundert, ob diese Arbeit wirklich meine Woche ausfüllen würde (aber dazu später). Gut somit habe ich mich also auf eine Excel-Liste gestürzt, in der ich verschiedene Kosten zusammengeführt und diese in verschiedenen Grafiken veranschaulicht habe. Entgegen der Erwartung von Steve war ich nicht Mittwochmittag sondern bereits Dienstagmittag damit fertig. Will mich ja selbst nicht loben, aber so ein Anfänger bin ich nun auch wieder nicht *lach*
Den restlichen Dienstag habe ich dann mit einer Liste von Lieferanten verbrachte, die ich nach privat und staatlich sortieren sollte... (ganz schön stupide sag ich euch).

Mittwoch - ein neuer Tag. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt weder von Claire noch von Nick etwas bezüglich der Wohnung gehört hatte (kurz zur Erinnerung, ich sollte am 30.05 einziehen) habe ich mich dann (auch wegen der doch fortzuführenden stupiden Arbeit von Dienstag) dafür entschieden, mich mal bei beiden zu melden. Gesagt -> getan: Claire bekam die gleich E-Mail wie bereits am Freitag zuvor (wie läufts? kann ich ohne Konto einziehen? wie geht es weiter?) und Nick habe ich auch mal wieder kontaktiert (Telefonnummer der Wohnung? wie geht es weiter?)
Antwort von Claire: Sie bräuchte die Rechnung (woher soll ich die Bitte haben - habe Sie also an den Agenten verwiesen! Frage an mich selbst: was machen die eigentlich die ganze Zeit?) und das mit dem nicht vorhandenen Konto sei aus ihrer Sicht kein Problem (*aha*)
Antwort von Nick: Carmela (die Dame aus der Agentur mit der Claire in Verbindung Stand und die von mir letzte Woche einen Beleg über mein Einkommen wollte) wird sich morgen bei mir melden.

Somit war der Mittwoch also vorbei und der Donnerstag brach an. Die Lieferantenliste hatte ich bis auf vielleicht 10 % erledigt (den Rest konnte ich einfach nicht finden... tut mir leid, ich kann nun mal kein Chinesisch oder Koreanisch oder oder oder). Mein Kollege Matt sollte mir eigentlich einen Teil seiner Arbeit abgeben, nachdem ich mit der Liste durch war, aber der ist am Donnerstag nicht aufgetaucht. Vielleicht krank!? Somit war ich also ziemlich arbeitslos (bis auf ein paar richtige Kleinigkeiten) aber mit meinen Gedanken war ich sowieso bei der Wohnung.
Wie ich es bereits vermutet hatte, hat sich weder Claire noch Nick noch Carmela den Vormittag über gemeldet *nerv*. Also habe ich es mal wieder in die Hand genommen und nach der Mittagspause bei Claire angerufen - wo nur der Anrufbeantworter ranging! Gut, also habe ich es bei Nick versucht und ohhhh wunder, er war da. Die Nachrichten jedoch waren nicht so toll: als erstes habe ich also erfahren das Carmela krank ist (Hallo, deswegen warte ich trotzdem), dass Claire ihn informiert hat, dass sie das Geld überwiesen hat (Hallo, warum weiß ich davon nichts?) und dass es am Freitagnachmittag auf dem Konto der Agentur sein sollte. Dementsprechend könnte ich also am Samstagmorgen die Schlüssel holen und einziehen (Hallo, schön das ich auch mal erfahre, dass es schon mal definitiv nichts mit Freitag wird). Irgendwie war ich doch etwas verwirrt, ist es normal, dass man den Schlüssel in die Hand gedrückt bekommt und dann auf sich selbst gestellt ist? (Darum muss ich mich später kümmern?!) Aber dem Ganzen nicht genug, kam dann noch der Zusatz, sollte das Geld am Freitagnachmittag nicht eintreffen, würde sich das Ganze bis mindestens Montag hinziehen, denn auch hier wieder ohne Geld keine Schlüssel!! Ihr könnt euch also vorstellen, wie es mir zu diesem Zeitpunkt ging, denn mein Hotel war bis Sonntagmorgen für mich reserviert (und Freitagnachmittag ist in UK keiner im Büro und somit gibt es keine Möglichkeit das Hotel zu verlängern). Gut also, dass ich nichts zu tun hatte, denn dann ging der stress erst richtig los: E-Mail an Steve, in der ich die Lage erklärt habe und fragte, was soll ich jetzt tun? Die Dame ausfindig machen, die bisher die Hotelsache gemacht hat, ihr die Lage erklären und fragen wie lange sie morgen im Büro ist (Aussage bis 14.00) und was sie meint, was wir machen können. Sie meinte dann, wir würden jetzt erstmal abwarten bis Freitagmittag (ich hasse warten!) und dann Entscheiden. Antwort von Steve war, dass wir bis Montag morgen verlängern sollen und ich sobald ich die Schlüssel für die Wohnung habe, dann auschecken soll und nur die wirklichen Anwesenheitstage verrechnet werden (ob das so funktioniert?) Gut, also hieß es warten bis Freitag.

Ratet mal was also am Freitag passiert ist?! RICHTIG - erstmal nichts! Um ca. 10h habe ich also die erste E-Mail an Nick geschickt, dass er mir doch bitte bis spätestens 12h wegen dem Geldeingang bescheid geben soll, damit ich das Thema mit dem Hotel klären kann und ob es möglich ist eine Einweisung in die Wohnung zu bekommen (zwecks wie funktioniert die Heizung, wo ist der Sicherungskasten und was mache ich mit meinem Müll usw.). Da wie erwartet nichts passierte, habe ich wieder die Initiative ergriffen und versucht Claire anzurufen (ist in einem Meeting kommt um 13h wieder und ruft mich zurück), versucht Nick anzurufen (ist nicht im Büro und ruft mich zurück) und bin dann um 14.45h zu Carol gegangen um wiederum die unveränderte Lage zu schildern und um eine Hotelverlängerung zu bitten.
Nach einem längeren Gespräch und weiteren Erklärungen ans Hotel wurde also vereinbart, dass ich mich am Samstagmorgen bei der Rezeption melde und Bescheid gebe, wann ich auscheckte (gut, dass ich keine weiteren Probleme habe). Unvorstellbarerweise habe ich dann sogar am Freitag um 16h gleich zwei E-Mails (eine jeweils von Claire und Nick), dass das Geld eingegangen/gezahlt wurde und es also am Samstagmorgen mit der Schlüsselübergabe klappt. 2 Minuten später bekam ich dann sogar noch einen Anruf von Nick bezüglich der Termine. Festgehalten wurde also zu meinem Entzücken: Unterschrift und Schlüsselübergabe Samstagmorgen um 10h, Nick kommt zur Wohnung am Samstag um 16h um mir alles zu erklären und abschließend kommt eine Dame am Dienstag um 18h zu mir um das Inventar zu checken! *freu*

Der Samstag kam und es hat tatsächlich alles geklappt! Um 10h bin ich in die Agentur eingelaufen, habe den Vertrag studiert und unterschrieben. Da sich bei Nick ein Termin verschoben hatte, konnte er sogar schon direkt nach der Unterzeichnung mit mir zur Wohnung fahren und hat mir sämtliche Fragen beantwortet. Somit ist es also geschehen, ich habe die Schlüssel bekommen, gleich drauf meine ersten Utensilien für Küche und Kühlschrank besorgt und werde also am Sonntag (also morgen früh) aus dem Hotel auschecken.

Fazit: Es ist endlich geschafft, ich habe meine eigene Bude (auch wenn die Möblierung nicht wirklich meinen Geschmack getroffen hat - seht selbst!). Und somit geht es also weiter, denn bis dato habe ich noch kein Konto, dort kein Internet (das klappt ohne Konto auf keinen Fall) und es ist wirklich kein Kleiderschrank vorhanden... es gibt also noch viel für mich zu tun!

Hier also mal wieder ein paar Bilder:

mein Wohnzimmer (wie gesagt, mein Geschmack ist nicht wirklich getroffen, aber gut...)
eines meiner Schlafzimmer (das zweite sieht genauso aus und enthält ebenfalls nur ein Bett)
die Küche
das Bad
hier mal Steve, Ed und Severen (am Freitag Abend im Urban Beach, der Tag an dem ich das erste mal alleine mit dem Bus unterwegs war!)

Die übrigen Bilder findet ihr wieder im Online-Fotoalbum.

Bis bald…

Montag, 26. Mai 2008

Wochenende: 23. - 26.05.08

Gleich mal vorab, nein es ist kein Tippfehler, ich hatte heute einen Feiertag und somit mein erstes verlängertes Wochenende!

Der Beginn des langen Wochenendes war doch ziemlich unspektakulär, denn ich habe den Freitagabend mit Filme (Danke hier noch mal an Klaus!) verbracht!

Am Samstag wurde es dann doch interessanter, denn ich lernte Janina kennen. "Vermittelt" wurde Sie mir durch Severen (der das lange Wochenende in Paris verbrachte. Danke auch hierfür). Janina ist aus Erlangen, hat schon richtig viel England Erfahrung, da sie bereits zwei Praktika in der Nähe von London gemacht hat. In Bournemouth selbst ist sie auch erst seit ca. einem Monat und wohnt hier mit ihrem Freund Stephen (der übrigens auch bei mir in der Firma arbeitet, denn ich aber leider noch nicht kenne). Mit ihr durfte ich mich also am Samstag um 15:00 treffen um einen Café zu trinken. Hat auch alles gut geklappt, ich hab den verabredeten Ort gefunden und los ging es also in ein Café. Gequasselt wurde ca. 2,5 Stunden über alles Mögliche... z.B. für Heimflüge, was sollte man aus Deutschland unbedingt mitbringen und allerlei Nützliche Infos für mich. Ich selbst habe dann nach dem sehr netten Zusammensein noch kurz die Innenstadt (Einkaufszone) erkundet.

Am Sonntag war es dann also soweit, dass ich meinen ersten richtigen Regentag erleben durfte. Dadurch bedingt habe ich mich nur in den Supermarkt begeben, um ein paar Kleinigkeiten wie Wasser und Obst zu kaufen und den restlichen Tag dann doch lieber im Pool (echt super), mit lesen und Filme schauen im
Hotels verbracht.

Gut, aber so konnte es ja nicht weitergehen, also habe ich mich heute trotz schlechtem Wetter nach Weymouth (ca. 1h Autofahrt von Bournemouth entfernt) aufgemacht um dort das "Deep Sea Adventure" (dort solle man in die Geschichte des Tauchens eingeführt werden) zu besuchen. Nach ca 15min Suche und 4 gefragte Menschen später, hat mir dann der 5 Mann erzählt, dass das von mir gesuchte leider nicht mehr existiere. Etwas deprimiert (da ich ja eigentlich extra etwas in einem Gebäude gesucht hatte wegen des regnerischen Wetter) habe ich mich also trotz der Wetterlage dann an den Strand von Weymouth begeben und bin dort die Promenade auf und ab gelaufen. Habe mich dann dafür entschieden in die Innenstadt zu gehen und mir ein Restaurant zu suchen. Es war mir also vergönnt einen kleinen Italiener zu finden und somit habe ich dort ein ausgedehntes Mahl zu mir genommen. Auf dem Weg durch die Stadt war mir das Glück dann doch noch etwas hold, denn ich bin während meinem dahinschlendern auf eine Live-Band (Heavy Metal Band *freu*) am Hafen gestoßen. Nachdem ich mich in die Menge (es hat keinen gestört, dass es immer wieder geregnet hat) gesellt habe, hat mir eine Dame auf Nachfrage dann auch strahlend erklärt, dass ich Teil des "Weymouth Sea Festival" bin. Dieses findet einmal im Jahr (was für ein Glück, dass ich genau das richtige Wochenende erwischt habe) statt und beinhaltet verschiedenen Live-Bands über den ganzen Tag verteilt sowie einen Markt und das alles direkt am Hafen.
Somit war es dann doch ein erfolgreicher Ausflug heute!!!

Tja, so schnell war das Wochenende auch wieder vorbei und das trotz Verlängerung. Hier wieder ein paar Bilder:

im Zentrum von B´mouth gibt es das "Bournemouth Eye"
Hafen von Weymouth
Strand von Weymouth
das Wetter hat, wie man sieht, wirklich keinen abgeschreckt!

Natürlich habe ich die anderen Bilder wieder alle ins Fotoalbum gestellt!


Bis bald...

Freitag, 23. Mai 2008

Arbeitswoche Nr. 2: 19. - 23.05.08

Auch diese Woche ist also geschafft! Und was ist alles so passiert?

Montag und Dienstag, wie schon vorher beschrieben, hab ich den größten Teil meiner Freizeit mit Wohnungsbesichtigungen verbracht. Des Weiteren gab es auf Arbeit ein paar Aufstellungen und Auswertungen zu machen, ich taste mich also so langsam in die neue Tätigkeit vor. Ist gar nicht so einfach, denn die Themen sind für mich doch sehr neu, aber auch interessant.

Fast den ganzen Mittwoch jedoch hab ich dann mit sonstigen abschließenden Tätigkeiten für meinen Infojahr Papierkram verbracht, d.h. ich habe meine Reisekostenabrechnung fertig gestellt, die Unterlagen für mein UK-Bankkonto vervollständigt, meine Adressliste für UK zu 90% bearbeitet (außer die Daten der Wohnung, denn ich hab den Vertrag ja noch nicht unterschrieben) und hatte am Nachmittag auch noch das Gespräch mit PWC UK (dem englischen Steuerberater). Gott sei Dank hat Steve sich die Zeit genommen mir bei diesem Gespräch beizustehen. Ich hatte bereits im Vorfeld zwei Formulare zum ausfüllen bekommen, welche ich wegen "ich verstehe kein Wort" bereits zu meinem PWC Deutschland Termin mitgenommen hatte, um evtl. Hilfe zu bekommen. Aber da war nichts zu wollen, denn die kannten sich mit UK überhaupt nicht aus (oder wollten nicht?). Gut, aber das Telefonat sollte ja dafür da sein um die zwei Formulare zu besprechen. Dank Steve hat es auch gut geklappt und somit sind die Formulare bis auf die Anschrift meiner neuen Wohnung komplett gefüllt *juhu*.

Der Rest der Woche (im Gegensatz zu euch hatte ich ja leider keinen Feiertag am Donnerstag) ging es dann Gott sei Dank etwas ruhiger zu. Habe meine Kennung für das AVPi Tool (darin werden die Verbesserungsideen abgebildet) bekommen und bin darin etwas rumgesurft, denn das soll wohl meine Hauptaufgabe werden, dieses zu füllen?! Habe mich mit "profit bridges" auseinandergesetzt und steige damit immer tiefer in die Materie ein.

Ich habe mir überlegt, das ich hier eine Rubrik eröffne die "Was ist in UK anders" heißen soll. Und damit will ich heute mal beginnen:

WAS IST IN UK ANDERS:
- im Straßenverkehr wird links gefahren (gut, dass ist ja nicht wirklich etwas neues)
- ist die Vorfahr nicht durch Schilder oder anders markiert, gilt jedoch "rechts vor links"

- wenn man in einen Parkplatz mit Schranken fährt, geht die Schranke einfach auf, will man wieder raus muss man einen Code oder einen Knopf drücken.

- Ketchup gibt es kostenlos (beim Burger King liegt es direkt bei Servietten, Salz und Pfeffer)
- an der Tankstelle gibt es nur Super, Super Plus und Diesel (hat etwas länger gedauert bis ich mir da sicher war)
- auf meinem Siemensausweis steht Sub Contactor (externer Mitarbeiter?!?!?!?)
- mein Auto muss ich für den Siemensparkplatz (bzw. für die Parkplatzwächter) Brandmarken, denn ich brauche einen "Siemens VAI - Aufkleber" in der Frontscheibe


Jetzt aber erstmal genug geschrieben, Bilder gibt es hoffentlich wieder nach dem Wochenende!

Bis bald...

Wohnungssuche: 20.05.08

Es geht also weiter!

Der Wochenbeginn ist geprägt von Wohnungsbesichtigungen. Plan: Montag 13h Eine, Montag 17.15 Zwei im gleichen Haus, Dienstag 12.30 Zwei im gleichen Haus. Als ich mich vorbereitet habe, war ich bereits vorher in der Gegend unterwegs, damit ich auch genau wusste, wo die Häuser alle sind! Bereits da habe ich festgestellt, dass die zwei Wohnungen (Montag 17.15) mit ziemlicher Sicherheit ein „Nein“ auf meiner Liste erhalten, denn das Haus war nicht wirklich einfach zu finden, da das Foto des Hauses im Internet blau und in Realität braun war. Die Gegend war mir bereits bei Tag etwas unbehaglich. Die erste Info vom Agenten: es gibt nur eine Wohnung (die kleine mit einem Schlafzimmer, an der ich nicht wirklich interessiert war, die zweite bliebe nun doch weiterhin vermietet) und diese war auch noch im Erdgeschoss mit großer Fensterfront in den Hinterhof. Mit so einem komischen Gefühl in der Magengrube, wurde es also innerhalb der ersten Minute zu einem klaren „Nein“!

Eigentlich müsste ich ja aber als erster von der Wohnung Montag 13h erzählen, Fazit für diese Wohnung: Preis genau am Limit, Wohnung an sich ok, Umgebung ok aber nur ein Schlafzimmer und noch kleiner als erwartet (könnte mit Besuch etwas eng werden)... Hat also auf meiner Liste ein „naja“ bekommen, mich aber nicht wirklich überzeugt.

Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich am Montagabend doch etwas enttäuscht war, denn eigentlich war diese Wohnung eine meiner zwei Favoriten!

Somit habe ich also meine ganze Hoffnung in die beiden Wohnungen am Dienstag gelegt (die anderen Favoriten). Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht! Mir wurden zwei fast identische Wohnungen (von den Abmessungen her), neue renoviert (bisher unmöbliert, aber dazu später) mit Küche (die eine etwas neuer), Bad (einmal Dusche, anderes mal Badewanne), Wohnzimmer, zwei Balkonen und zwei Schlafzimmer gezeigt! Für mich also ein eindeutiges „Ja“ für die günstigere Wohnung im ersten Stock (mit Badewanne und neuerer Küche). Nach kurzer Erklärung, dass mir die Wohnung gut gefällt, aber ich sie möbliert bräuchte, hab ich dann also nach dem Preis gefragt (ausgeschrieben waren die beiden für 625 und 650 Pfund – nicht Euro-). Wer es nicht mitbekommen hat, mein Limit liegt bei 600 Pfund und das hab ich dem Agenten natürlich alles erklärt (die Kauffrau in mir... *lach*), denn alles was über 600 hinausgeht, muss ich aus meiner eigenen Tasche bezahlen. Er hat darauf gleich ganz freundlich gemeint, wenn er im Büro ist, ruft er den Vermieter an und würde es mal abklären, was es kostet wenn er mir (vorher die Frage, was ich dann bräuchte) zwei Betten, Sofa, Tisch und Stühle zur Verfügung stellt. Keine 10min nachdem ich mich verabschiedet habe, erhielt ich den Anruf, dass der Vermieter grundsätzlich mit mir als Mieter einverstanden wäre *juhu* und sich 15 min Bedenkzeit für den Preis ausgebeten hat! Da ich den nächsten Anruf verpasst habe (im Linksverkehr kann ich nicht auch noch telefonieren...), habe ich dann also wieder in der Arbeit angekommen zurück gerufen und die erfreuliche Botschaft bekommen, dass ich die Wohnung mit den Möbeln für 600 Pfund im Monat bekommen kann (an Nebenkosten werden ca. 200 Pfund auf mich zukommen)! Die Freude war groß und ich habe zugesagt, gleich mit meiner Ansprechpartnerin in der Firma (Claire) zu sprechen und um 17.00 in die Agentur zu kommen, um die ersten Formalitäten zu regeln. Als ich dann die ganze Sache noch mal in Ruhe durchgedacht habe (das ist alles zwischen 12.30 und 13.45 passiert) ist mir dann aufgefallen, (*Wem ist es beim lesen bereits aufgefallen???*) dass ich einen Kleiderschrank vergessen hatte zu erwähnen. Dies versuchte ich per E-Mail nachzuholen, aber leider war es dann irgendwie zu spät (der Vermietet hatte wohl irgendwie schon alles bestellt?)! Irgendwie wurde ich doch etwas überrumpelt, denn viel später, als ich dann mit Zuhause telefoniert und von der tollen Neuigkeit erzählt habe, ist mir noch etwas weiteres aufgefallen: ich weiß gar nicht, wie die Möbel aussehen werden, die ich bekomme. Also alles irgendwie ein Fragezeichen?!

Aber gut, dass wichtigste ist ja erstmal, dass ich eine Wohnung habe oder? und der Rest wird sich dann schon irgendwie regeln... :-/

Die Wohnung ist ab jetzt frei, der Vermieter hat sich Zeit bis Freitag in einer Woche (30.05) genommen, da sollen dann alle Möbel geliefert worden sein und dann soll ich also einziehen können.

Zuvor ist noch der ganze Papierkram zu erledigen (ist hier gar nicht so einfach, ich erwähne nur mal kurz: keine Wohnung ohne Bankkonto – kein Bankkonto ohne Wohnung), der erste Teil war bereits am Dienstag, als ich in der Agentur zwei Formulare (*HILFE*) ausfüllen und eine Anzahlung machen sollte. Da ich eine E-Mail von Claire erhalten hatte, in der stand, dass die Anzahlung per Rechnung an Sie gehen würde, war ich doch sehr überrascht, dass er das Geld sofort haben wollte (geklärt und bezahlt hat es dann Steve – mein Boss – per Telefon). Die restlichen Klärungen versucht Claire für mich zu übernehmen und abzuklären. Mal schauen, ob auch alles so klappt, ich lass mich mal überraschen, denn bis dato habe ich noch kein Konto (die Unterlagen habe ich am Mittwoch losgeschickt, wenn es keine Probleme gibt, sollte ich innerhalb von 5-7 Tagen ein UK-Konto haben).

Aber jetzt hab ich wieder viel geschrieben, hier mal zum veranschaulichen, wo sich die Wohnung befindet:

Google maps: die Wohnung ist beim grünen Pfeil!

Sobald ich Fotos oder ähnliches habe stelle ich die natürlich in den Blog. Drückt mir also die Daumen, dass alles glatt läuft!!!

Bis bald...

Sonntag, 18. Mai 2008

Wochenende: 16.-18.05.08

So, es war also der Freitagnachmittag gekommen. Die Wohnungsbesichtung war vorbei und ich bin erstmal ins Hotel zurück gefahren. Severen hat sich wie versprochen gemeldet und wir haben ausgemacht, dass er mich um 9:00h am Hotel abholt, denn ich hatte ja keine Ahnung, WIE, WAS und WO!!! (fand ich sehr nett, dass ich mich nicht alleine durchboxen musste)

Pünktlich ist Severen am Hotel eingetroffen, hat mich „eingesammelt“ und schwup die wup waren wir im Bus Richtung Innenstadt unterwegs. Unser Plan (bzw. der Plan von Severen) war mich in meinen ersten richtig englischen Pub zu bringen!

Nach einem kurzen „Verlaufen“ sind wir dann dort angekommen und schon haben wir die erste Runde Bishop´s Tripple (ein Bitter) bestellt! Severen hat mich dann noch kurz aufgeklärt (hatte ich schon von Ruby, meiner intercultural Trainerin in Berlin gehört), dass in UK immer Runden für alle direkt an der Bar bestellt und bezahlt werden (aber keine Angst, es wird hier sehr darauf geachtet, dass jeder mal zahlt und nicht immer die selben). Haben uns einen Platz gesucht und gequasselt: wer was hier in UK macht, was sehen will bzw. gesehen hat usw. Es wurde eine zweite Runde Bitter (von mir *lach*) geholt und weiter gequasselt. Also es 23:00h wurde, hatte ich dann auch mein erstes Richtiges Pub Erlebnis, die Glocke wurde geläutet und somit wussten alle bescheid, dass die letzte Runde bestellt werden sollte! Wir haben uns dann dafür entschieden in einen anderen Pub zu gehen, in dem wir auf zwei Mitbewohner von Severen treffen sollten! Also sind wir zwei Querstraßen weiter gelaufen und ich wurde Steve, Ed und??? (die übrigens richtig gut deutsch gesprochen hat) vorgestellt. Hier habe ich dann mein erstes Erdbeerebier getrunken. Nach kurzer Zeit hat sich „unsere“ Truppe dann auf die Tanzfläche verlagert, wo zu „Charthits“ getanzt wurde. Ein schöner Abend ging somit um 2:30h zu Ende, als ich mit dem Taxi (Busse fahren auch hier nur bis ca. 12:00h) wieder am Hotel abgesetzt wurde.

Nach einem ziemlich unspektakulären Samstagmorgen im Hotelzimmer habe ich mich nachmittags aufgemacht um die Standorte von zwei weiteren Wohnungen zu finden, die ich am Montag besichtigen werde. Nachdem ich diese Erfolgreich gefunden habe (ich glaub eine der beiden fällt schon wieder raus, weil ich die Gegend etwas unheimlich fand) habe ich auf der Suche auch gleich noch den in den Wohnungsbescheibungen erwähnten „Boscombe Garden“ entdeckt. Wirklich ein ganz nettes Plätzen…

Danach habe ich mich in Richtung „Bournemouth Innenstadt“ aufgemacht, denn ich wollte ein Restaurant finden, in dem ich mal wieder etwas Richtiges zu mir nehmen konnte. Nach wieder ziemlich langer Parkplatz suche (ich glaub ich muss Severen mal fragen, ob er mir da ein Paar Tipps geben kann!) bin ich dann also am Rande der City rumspaziert und habe mich wieder für einen Italiener entschieden (ja, ich weiß aber es gibt bereits genug anders neues, da muss ich mich nicht auch noch am anderen Essen probieren… zumindest noch nicht!). Nachdem ich dort meine Lasagne verspeist hatte, bin ich noch ein wenig herumgeschlendert und dann musste ich schon wieder zum Auto, den mein Parkticket lief ja ab.

In der Zwischenzeit hatte sich Severen wieder gemeldet und gefragt, ob ich nicht Lust hätte vorbeizukommen und eine DVD anzuschauen. Also bin ich nach dem telefonieren mit Zuhause, in Richtung Severens Haus aufgebrochen und habe dort mit Steve und Severen „V für Vendetta“ angesehen (sogar auf Deutsch, weil Steve ein wenig deutsch spricht und sich netter weise, da er den Film bereits zwei mal gesehen hatte, dazu bereit erklärt hat).

Heute hab ich all meine Motivation zusammengenommen und habe meinen ersten kleinen Ausflug gemacht! Ich habe mich für ca. 45 min ins Auto gesetzt und bin nach „Lulworth Cove“ gefahren. Dort gibt eine in perfekter Symmetrie gezogene halbkreisförmige Bucht mit steilen und rauen Klippenformationen. Über einen Küstenpfand kommt man auf die andere Seite des Berges, von wo aus man zum „Durdle Door“ (sehr bekanntes Postkartenfoto) kommt. Nachdem ich mich also auf den beschwerlichen Aufstieg gemacht habe und den Berg erklommen habe, hat mich jedoch etwas die Lust verlassen, denn nach dem Berg ging es noch viel weiter (auch immer in Gedanken wieder bei meinem Parkticket 2Stunden = 2.50Pfund). Also habe ich die umliegende Gegend (war auch atemberaubend) von der Bergspitze aus auf mich wirken lassen und beschlossen, dass ich diesen Weg mit meinen hoffentlich zahlreichen Besucher gehen werde! *lach*

Des Weiteren war ich heute zu meinem ersten „roast“ (= typisches englisches Sonntagsessen) bei Arbeitskollegen von Severen eingeladen. Für mich gab es extra Hühnchen! War richtig interessant mal zu sehen, was es bei denen so gibt. Auf der Speisekarte stand Rindfleisch mit Kartoffeln (fast wie angeröstet nur das es halbe Kartoffeln waren), gekochte Karotten und Mangold als Gemüse und Soße. Die Beiden waren auch echt nett und somit war es doch ein ganz gelungener Abend.

Hier wieder ein paar Bilder :

unterwegs nach Lulworth Cove
der Berg zum Durdle Door
(bis zum Ende des hier sichtbaren Pfades bin ich gelaufen *schnauf*)
ein Bild von fast oben, schon schön oder?
dort unten liegt das Durdle Door
(wie gesagt, dass nächste mal werde ich auch runter laufen)

einfach mal was schönes!

mal wieder ich, damit ihr mich nicht vergesst

Lulworth Cove *toll*

So, morgen startet die neue Woche, es gibt Wohnungen zu besichtigen und vieles mehr…

Bis bald…


Freitag, 16. Mai 2008

Steph goes to Sheffield: 14.-15.05.08

Hallo alle Zusammen,


nachdem ich mich die ganze Woche über nicht gemeldet habe => hier bin ich wieder!

Also, nachdem ich am Dienstag die erwähnte Präsentation fertig gestellt, mich an meiner Reisekostenabrechnung und den restlichen Formularen die zu füllen sind versucht habe (geschafft habe ich nicht wirklich viel) war dieser relativ schnell vorbei!

Somit war der Mittwoch dann schon gekommen! Ich wurde um 7:30 von Steve am Hotel abgeholt, kurz drauf an einem Parkplatz haben wir Charlene "eingeladen" und schon ging es los Richtung Sheffield. Die Fahrt dauerte Verkehrs bedingt noch länger und somit sind wir um 12:00 dort angekommen (bedingt durch die Reisetabletten, habe ich 3/4 der Zeit im Halb- bzw. Sekundenschlaf verbracht *nicht toll*).

Auf der Suche nach einem Sitzplatz für drei Leute (dort herrscht ziemliche Platzknappheit) sind wir dann in einem freien "Chefbüro" untergekommen! Zu tun gab es für mich nicht wirklich viel, aber Steve ist eingefallen, dass Severen (kommt aus Österreich und ist schon seit Oktober 2006 in UK bei Siemens VAI) auch hier sein könnte und mir evtl. mit Rat und Tat bezüglich der Kontoeröffnung zur Seite stehen könnte?! Kurzerhand habe ich also mit ihm telefoniert. Fazit, er schickt mir ein Formular, mit dem es klappen sollte ein Konto zu eröffnen (bin ich ja mal gespannt, ob ich das schaffe...) und wir würden uns morgen in Sheffield kennen lernen (er war noch in Bournemouth). So, danach gab es nicht mehr wirklich viel, es gab eine Besprechung, wo ich mich angestrengt habe zuzuhören (ich hatte nichts zu sagen), verstanden hab ich auch nicht alles... aber gut, die reden auch alle super schnell hier!

Um 18:30 war diese dann vorbei (ich auch gut bedient für diesen Tag) und dann ging es ab ins Hotel! Es wurde ausgemacht, dass wir uns 20 min. später treffen um in die Stadt zum essen zu fahren. Gesagt -> getan! Hab meine Sachen und mich also erstmal ins Zimmer gebracht, mich umgezogen, kurz umgesehen (auch dort gab es kostenloses WLAN *freu*) und bin dann wie abgemacht in die Lobby. Schön war, dass ich entscheiden durfte, wohin es hingehen sollte! Denn UK hat eine sehr fleischreiche Küche und wer mich kennt, weiß dass ich nicht so wirklich der Fleischesser bin! Also habe ich vorgeschlagen einen Italiener zu suchen. Prima, da Steve sie in Sheffield gut auskennt, sind wir also zielstrebig in die Innenstadt zu einem Italiener gefahren. Für mich gab es das zweite richtige Essen (das erste gab es letzten Sonntag beim Italiener am Strand) eine Pizza Margarita *juhu*. Danach ging es wieder ins Hotel zurück, wo ich dann mit Charlene noch kurz für ein Bier in die Hotelbar gegangen bin.

Am nächsten morgen ging es dann um 8:00 in der Firma weiter, diesmal in einem Besprechungszimmer ;-). Um 9:00 war die erste Besprechung (die für die ich die Präsentation vorbereitet hatte). Nachdem ich mich wieder bemüht habe dem Ganzen zu folgen, war ich dann aber auch froh, als es hieß, dass Charlene und ich uns einen Arbeitsplatz suchen, da die nächsten Besprechungen für uns nicht so interessant seinen! Somit hatte ich zwar wieder nicht wirklich eine Aufgabe, aber es gibt genug, dass ich hier noch regeln, lesen und tun muss! Kurz nach Mittag hat mich dann auch Severen entdeckt. Nach einem kurzen wie geht es? und wie fühlst du dich? wurden schnell Handynummer ausgetauscht, da es für Freitag einen Plan für einen Pub-besuch seiner Kollegen gab, dazu aber später mehr! Um 16:30 war es dann soweit in Richtung Bournemouth zu düsen… angekommen sind wir um 20:30! *spät*

Freitag lief der Tag dann folgendermaßen: von 8:30 bis 12:30 in die Firma und um 13:30 die erste Besichtigung einer Wohnung. Also habe ich mich um 12:45 mal in Richtung der Wohnung aufgemacht (da es mit dem Parken ja wie gesagt sehr schwierig ist!), habe das Haus auf anhieb gefunden und musste leider feststellen, dass schon der erste Eindurck nicht sonderlich toll war. Es gab direkt nebenan eine Baustelle. Gut, nachdem die nette Dame von der Agentur mir die Wohnung gezeigt hat, habe ich für mich also festgestellt, dass diese nicht das richtige für mich ist! Minuspunkte: Baustelle nebenan, 3 von 4 Fenstern direkt zur Baustelle, zu durchgesessene ältere Couch und dann auch noch (was ich bereits vorher wusste) 100 Pfund über meinem Budget. Ich habe es mir trotzdem nicht nehmen lassen, ein paar Fragen zur Anmietung einer Wohnung zu stellen: Was muss ich vorlegen um Mieten zu können: Referenz des letzten Vermieters (hab ich nicht), Referenz von der Bank (habe ich nicht), Konto (hab ich auch noch nicht), einen Bürgen (habe ich auch nicht) => ich bin ja mal gespannt, wenn ich dann meine „Traumwohnung“ gefunden habe, was dann noch alles auf mich zukommt! *puhhhhhhhh*

Gut, jetzt wisst ihr über die letzte Woche bescheid, mal wieder ein paar Bilder:

Siemens VAI in Sheffield
Gegenüber von Siemens VAI in Sheffield
(da waren übrigens Kühe auf der Weide) *lach*
Das Hotel in Sheffield
und hier wieder mein Zimmer (diesmal grün!)

weitere Bilder auch vom letzten Wochenende (z.B. Restaurant am Strand gleich in der Nähe von Pool) gibts im Fotoalbum!

Bis bald…

Montag, 12. Mai 2008

Der erste richtige Arbeitstag: 12.05.08

So, der erste Tag auf Arbeit ist geschafft... und ich bin es auch!

Um 9h bin ich nach kurzer Verwirrung "wo ist der neue Ausweis" (einer von den beiden, die ich bekommen soll) dann auf Steve (meinen direkten Chef) getroffen.

Nach kurzem Smalltalk ging es auch gleich los?!?!? Was macht Siemens VAI, was macht der Standort, bei dem ich mich momentan befinde und was machen die anderen beiden Standorte, die dazu gehören!? Was macht die Abteilung und was sollen meine Aufgaben sein!?
=> Top+/
AVPI (für die nicht Siemensianer bedeutet diese Abkürzung: kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen)
hier soll ich die Maßnahmen regelmäßig im System erfassen und
controllen, denn dafür gibt es bisher keinen bzw. es fühlt sich keiner wirklich dafür zuständig!
(Für den Anfang soll es das dann also sein?!?!)
(Zwischen diesen ganzen Themen gab es heute auch für mich den ersten Probe-Feueralarm *lach*)

Schon während der Einführung wurde ich gefragt, ob es für mich i.O. ist, wenn ich am Mittwoch und Donnerstag mit nach
Sheffield komme (einer der beiden oben erwähnten Standorte).
Was sollte ich darauf sagen außer "ja". Somit bin ich kaum hier und schon auch wieder weg.

Für das dort stattfindende Meeting soll ich bereits eine PowerPoint-Präsentation vorbereiten, in der es um eine Analyse von
NCC´s (entspricht in etwa: Kostenabweichungen von einer Kalkulation) geht... ihr seht also, es geht schon gleich in die vollen!
Nach einem allgemeinen Meeting mit dem Chef von Siemens
VAI UK in dem es um den allgemeinen Stand und die nächsten Schritte ging, stand die Uhr dann schon auf 17h.
Dann gab es für mich nur noch eine letzte Absprache, wann darf ich gehen, wann soll ich morgen kommen und wurde dann für den ersten Tag entlassen! (auf die Präsentation stürze ich mich also morgen...)

Für Fragen von mir bezüglich der Wohnungssuche, Steuerformular, Konto Eröffnung und diese Dinge gab es heute leider keine Zeit! Deswegen bin ich hier auch nicht wirklich weiter gekommen... Vielleicht klappt es ja morgen (sonst muss ich das dringend mal anbringen!)

Morgen soll es um 8:30 weitergehen, ich lass mich mal überraschen!
Bis bald...

Samstag, 10. Mai 2008

Es geht weiter: 09.05.08

Für Freitag den 09.05.08 habe ich meinen Tag folgendermaßen geplant: Zu Agenturen fahren wegen Wohnungssuche, Bournemouth Pier und Supermarkt finden und erkunden.

Geplant -> getan... also ich breche auf und fahre zu den Agenturen wo ich kostenlos parken kann, will mir die Sache ja erst mal anschauen! Also ich dort ankomme fährt tatsächlich gerade jemand aus einer Parklücke heraus... somit habe ich einen Parkplatz, was für ein Glück! Ich entscheide mich für die erste Agentur laufe hinein und werde sofort angesprochen, wonach ich suchen würde und es wird mir ein Platz angeboten! Der Herr fragt mich genauer nach meinen Wünschen und ich versuche möglichst genau zu erklären, dass ich eine komplett möblierte Wohnung in Boscombe suche mit am besten 2 Schlafzimmern für rund 600 bis 700 Pfund. Er notiert fleißig meine Daten mit und stellt abschließend fest, dass er mir momentan nichts passendes anbieten kann, aber gerne meine E-Mail notiert und mich kontaktiert sobald sie etwas neues haben...

Davon lasse ich mich nicht abschrecken, es gibt ja noch zwei weitere Agenturen direkt neben dran! Ich gehe also in die nächste... Es läuft genauso wie vorher: Was suchen Sie? Die Dame notiert wieder alles fleißig mit und hat auch genau EINE Wohnung! Jedoch habe ich diese Wohnung schon im Internet gesehen und fand sie nicht wirklich toll. Ich sage ihr, das es nicht wirklich meinen Geschmack trifft und sie verabschiedet sich ebenfalls mit der Aussage, sie würde sich melden, wenn sie etwas neues hätte...

Ich versuche es also in der dritten bzw. letzten Agentur in dieser Straße. Original genau das selbe Spiel: Was suchen Sie? Die Dame notiert alles fleißig, auch sie findet genau EINE Wohnung... auch diese kenne ich bereits aus dem Internet, jedoch gab es zu dieser Wohnung nur ein Bild. Ich frage nach, ob ich mehr von der Wohnung sehen könnte? Sie sagt, es wäre kein Problem die Wohnung kurzfristig zu besichtigen, jedoch habe sie hier im Büro nicht mehr. Sie fragt mich ob ich ein Auto habe und dafür einen Parkplatz brauche? Ich bejahe diese Frage, Sie wirkt etwas unentschlossen und sagt, das bei dieser Wohnung kein Parkplatz dabei ist und das es mit kostenlosen Parkplätzen auf der Straße nicht so einfach währe... (oh ja, das habe ich ja selbst schon gemerkt) somit lehne ich auch diese Wohnung erst einmal ab, auch sie will sich melden, wenn es etwas neues gibt.

FAZIT: Es reicht vollkommen wenn ich im Internet mir die Wohnungen heraussuche, die mir gefallen und dann einen Termin zur Besichtigung ausmache, denn in der Agentur erfährt man auch nicht mehr. Und es wäre unmöglich in jede Agentur zu laufen und dort seine Daten zu hinterlassen, denn es gibt schätzungsweise 25 Agenturen und jede bietet einem in etwa eine Wohnung an!

Nach dieser Erkenntnis habe ich mich dann in Richtung Bournemouth Pier aufgemacht! Auf diesem Weg traf ich zufälliger Weise auf einen Lidl und einen Aldi Supermarkt. Da ich Zeit hatte bin ich gleich mal bei Aldi hingefahren! (Witzig auch hier gibt es eine Beschränkung der Parkzeit: Man darf dort nur parken wenn man bei Aldi einkauft - gut, das ist bei uns auch so - aber als Zusatz: höchstens 1,5 Std *lach*) Da ich noch in keinem UK-Supermarkt war, kann ich den Unterschied noch nicht wirklich feststellen, jedoch kommen mir einige Produkte sehr bekannt vor, die gibt es nämlich auch bei uns! Ich kaufe dann doch etwas ein: eine Packung grüne Äpfel und einen Sixpack Wernesgrüner Lemon, das ist für 3 Pfund gerade im Angebot (gibt sogar mehrere Sorten deutsches Bier).

Ich setzte also meinen Weg Richtung Strand fort. Dort bliebt mir leider nichts anderes übrig als in einem Parkhaus zu parken, denn gebührenfreie Parkplätze gab es hier überhaupt nicht. Die Parkhaus Erfahrung war für mich auch sehr neu! Ich fahre zur Schranke, diese geht automatisch auf?! Ich fahre also hinein ohne ein Ticket oder ähnliches... frage den nächsten Menschen den ich sehe, wie es hier mit dem bezahlen läuft... -> ich muss für die gewünschte Parkzeit einen Parkschein lösen und an die Fensterscheibe kleben! Die Parkgebühren in Bournemouth finde ich richtig teuer: 1 Std = 1 Pfund!

Somit entscheide ich mich für eine Stunde und laufe in Richtung Strand. Schlendere an der Promenade entlang, entschließe mich dazu in einen Fisch & Chips laden zu gehen und eine Kinderportion Chicken & Chips zu essen (an Fisch & Chips hab ich mich noch nicht heran getraut, aber als ich es beim Nachbartisch gesehen habe, sah es doch ganz lecker aus?!?!)
Als meine Zeit vorbei ist, laufe ich zurück zum Auto, will aus dem Parkhaus herausfahren und was glaubt ihr passiert? -> Richtig: damit sich die Schranke öffnet, muss ich einen roten Kopf drücken! (Den Sinn so etwas bei der Ausfahrt zu machen verstehe ich definitiv nicht???)

Da ich noch Zeit habe, fahre ich zurück an den Strandabschnitt, wo ich gestern bereits war (kostenlos parken)! Setzte mich dort an den Strand und blättere wieder in meinem Reiseführer!
Nach einiger Zeit beschließe ich dann doch ins Hotel zurück zu fahren, denn so schön wie am Tag vorher ist es doch nicht mehr! Ich nehme mir also vor den Pool und die Sauna genauer unter die Lupe zu nehmen... ->echt super der 25-Meter Pool. Ich schwimme ca 30min und gehe abschließend noch kurz in die Sauna! *toll*

Den Tag lasse ich ausklingen mit telefonieren und einem Film (vielen lieben Dank hier noch mal an Klaus für die Filme!)

Gut, hier wieder ein paar Fotos:

auf dem Weg zum Strand/Pierder Bournemouth PierFoto in die Richtung Boscombe Pier (zu weit weg, aber die Richtung ist es!)
mein erster Fish & Chips Laden
und hier meine Kinderportion Chicken & Chips

Da ich gehört habe, das mehr Fotos schöner wären, hab ich mal mein Online Fotoalbum in meinen Blog verknüpft (findet ihr auf der rechten Seite) Viel Spaß beim reinschnuppern....!

Bis bald...

Freitag, 9. Mai 2008

Der erste Tag: 08.05.08

Mein erster Tag in UK ist vorbei und ich will euch natürlich auf dem Laufenden halten, denn momentan kommt ständig etwas neues spannendes!

Der Tag hat um 7:30 begonnen, denn ich konnte nicht mehr schlafen! Also habe ich mich aufgemacht und bin zum Frühstück gegangen. Erster Unterschied ich muss am Eingang warten, meine Zimmernummer nennen, die Frage: „Essen Sie alleine?“ leider mit ja beantworten und werde zu einem Tisch geführt. Dort angekommen deutet die Dame auf ein Buffet und Fragt mich ob ich Kaffee oder Tee möchte. Nachdem ich höflich abgelehnt habe, mache ich mich auf um das Essen zu begutachten: Obst, Butter, Marmelade (Gott sei Dank auch Erdbeere), div. Säfte, Wasser, Cornflakes, Milch, Toast.

Ich entscheide mich für zwei Toast mit zweimal Erdbeermarmelade und Cornflakes mit Annanassstückchen. Wundere mich jedoch, ob das alles ist!? NEIN natürlich nicht! An einer zweiten Theke stehen Töpfe und Schüsseln mit: „Bratwürsten“, angebratenem Speck, gekochten Champignons, ganzen Tomaten in Tomatensoße, komischen Bohnen, englischem Spiegelei und ich vermute mal Kartoffelbrei? Ich prüfe somit alles aber gehe natürlich vorbei ohne mir etwas zu nehmen! *lach*

Gut, das Frühstück ist geschafft, also gehe ich noch schnell in mein Zimmer, packe meine Sachen und will losfahren Richtung Arbeit. Das Navi kennt den Weg, aber die erste Hürde kommt: Als ich aus dem Parkplatz des Hotels herausfahren will, geht die Schranke nicht automatisch auf (beim einfahren hat sie es gemacht)?!?! Dunkel kann ich mich dran erinnern, dass in der Eingangshalle Schilder mit einem Code standen. Und tatsächlich, es gibt einen Zahlenblock! Ich habe nur ein Problem: Ich sitze auf der falschen Seite! Gut, was nun? Ich rangiere mein Auto so nah wie möglich an die Säule heran (es ist Gott sei Dank keiner hinter mir), kurbele mein Beifahrerfenster runter, Handbremse rein und Gang raus. Verrenke mich über den Beifahrersitz aus dem Fenster halb heraus und tippe in Windeseile die vermutete Nr. ein! Tatsächlich, die Schranke geht auf! Die ganzen Verrenkungen zurück auf meinen Fahrersitz, die Schranke ist auch immer noch offen und somit kann es dann doch losgehen!

Die Fahrt zu Siemens war einigermaßen Problemlos (Außer die ewige Frage in meinem Kopf: Bin ich auch auf der richtigen Seite?) Ich fahre auf den Parkplatz, es sind auch noch einige frei, parke meinen Fiesta und laufe zur Rezeption! Der Dame erzähle ich, wie mir aufgetragen wurde, dass ich mich bei Lucy Rainbow melden soll. Sie bittet mich einen Besucherausweis auszufüllen (*ja Besucher*) und telefoniert. Sie bittet mich um die Ecke zu gehen, dort wäre eine Sitzecke, wo ich bitte warten sollte! Abholen tut mich Matthew (nein nicht Lucy), das verwirrt mich?! Er redet auf mich ein, aber er redet so schnell, ich verstehe kaum ein Wort! Er fragt mich, woher ich komme?! Antwort aus Deutschland! OK, ich glaube wir sind beide verwirrt!?

Auf dem Weg treffen wir Ann, die mir vorgestellt wird als mein neues Gegenüber! Wir kommen zu meinem neuen Platz, es ist ein Vierer-Block. Matthew rechts neben mir, Ann gegenüber und Charlene wird mir auch noch vorgestellt. Matthew redet weiter ich verstehe immer noch nicht viel außer die Worte „Notebook komm“ und „Sachen zum lesen“. Gut, die Dinge zu lesen kann ich identifizieren: Bereichszeitschriften und ein Ordner. Er blättert mit mir den Ordner durch um mir ein paar Dinge zu zeigen und überlässt mich dann dem Lesen!

Kurz darauf kommt ein Man mit einer kompletten Laptop-Ausrüstung, baut den vorhandenen PC ab und das Laptop auf! (Den Hintergrund kenne ich nicht, ich lasse einfach alles geschehen!) So, eine Dame kommt! Es ist Lucy. Sie wusste nicht, dass der Einführungstermin mit Ihr gleich heute geplant war, aber erklärt sich bereit um 11h wieder zu kommen. In der Zwischenzeit ist mein neuer Laptop fertig aufgebaut, mit meiner eigenen Kennung und meiner bereits wieder vorhandenen „alten“ E-Mail-Adresse verbunden (super das das alles so super funktioniert hat) Ich prüfe kurz die E-Mails, die bereits vorhanden sind (Hier gibt es E-Mails an den gesamten Standort, z.B. mit dem Thema: Wem gehört der Rucksack auf der Treppe?!)

Ich prüfe gleich auch ob ich evtl. schon den beantragten Zweiteintrag im SCD (Siemenstelefonbuch) habe –> und jawohl, auch das hat schon geklappt! *freu*

Eine für mich neue Dame kommt vorbei, Sie hätte gern ein Bild von mir gemacht für meinen neuen Firmenausweis. Ich lasse das Foto machen, kehre an meinen Platz zurück und lese weiter.

Es ist 11h und Lucy kommt! Sie macht mit mir eine Einweisung im Sinne von, wo sind Toiletten, Notausgänge, Ersthilfekästen, Küche, wir haben keine Kantine, nicht nur nicht im Gebäude sonder auf dem ganzen Firmengelände darf nicht geraucht werden und solche Dinge. Als dies Vorbei ist drucke ich mir Matthew noch ein paar Anschriften von Agenturen für die Wohnungsuche aus und verabschiede mich bis Montag von den drei Kollegen.

Ich fahre zum Hotel, ich muss mich dringend umziehen, außerhalb des Gebäudes ist es total heiß. Umgezogen entscheide ich mich dafür erst mal an den Strand zu fahren und dann zu den Agenturen. Auf los geht’s also los…

Am Strand angekommen stelle ich fest, das es nur gebührenpflichtige Parkplätze gibt, also fahre ich wieder ein Stück zurück… ich stelle mich an den Straßenrand, wo bereits mehrere Autos stehen – ob ich da parken darf? Ich bin mir nicht sicher, also frage ich eine Dame auf der Straße, dieses bejaht die Frage, also laufe ich Richtung Strand! Juhu, da bin ich!

Der Strand ist super schön, viel viel größer als ich ihn mir vorgestellt hatte! Toll, ich laufe erst mal durch den warmen Sand in eine Richtung und setze mich nach einem Stück hin und lass die Umgebung auf mich wirken! Ich blättere ein wenig in meinem Reiseführer und schon ist über eine Stunde vergangen!

Da ich ja zumindest noch zu einer Agentur will, breche ich also wieder auf, das Navi ist echt eine super Hilfe! Vor der Agentur angekommen muss ich feststellen, dass es auch hier wieder nur gebührenpflichtige Parkplätze gibt. Da ich noch keine Münzen habe, versuche ich es wieder auf die vorherige weiße mit weiterfahren, jedoch scheine ich hier kein Glück zu haben. Der Plan wird geändert, ich suche mit eine der Agenturen in der nähe meines Hotels heraus und probiere es dort! Gedacht – getan! Auch dort bin ich mit der Parkplatzsache überfragt, ich blicke da nicht wirklich durch? Ich gehe in eine der Agenturen und frage nach, ob ich dort parken dürfe ohne etwas zu zahlen? Die gute Nachricht, ich darf eine Stunde kostenlos parken, die schlechte Nachricht, alle Agenturen bis auf die eine haben bereits geschlossen. Der Herr ist zwar freundlich, kann mir jedoch nicht helfen, da er in Bournemouth nur eine unmöblierte Wohnung hat. Ich bedanke mich für die Hilfe und mache mich auf den Rückweg.

Um einige Erfahrungen reichen und auch etwas deprimiert kehre ich zurück ins Hotel, es ist bereits 18:30h.

Der Tag hat dann mit zwei langen Telefonaten mit Zuhause geendet! *lach*

Bilder? Na klar!!!

Hier könnt ihr das Siemens-Gebäude sehen!
Der erste Eindruck vom Strand *schon toll*
Das bin Ich - damit ihr es mir auch glaubt *lach*
hier in der Nähe würde ich gerne wohnen... mal schauen ob das so klappt!

Lassen wir uns also überraschen, wie es weitergeht....

Bis bald...


Mittwoch, 7. Mai 2008

Anreise Teil 2: 07.05.08

Welcome! (Herzlich Willkommen in UK)

Es ist geschafft! Ich bin um 15:45 (englische Zeit – 16:45 deutsche Zeit) in dem für mich Reservierten Village Hotel angekommen.

Nachdem ich heute Morgen meine Sachen wieder im Auto verstaut hatte und „französisches Frühstück“ mit zwei Croissants und Obstsalat zu mir genommen habe, bin ich um 8:15 in mein Auto gestiegen und habe mich in Richtung Fähre aufgemacht!

Wie geplant dauerte es 15 min (sehr angenehm, dass ich nicht mehr so weit musste!) und schon war ich am Ticketschalter für die Fähre. Die nette Dame am Schalter nahm meinen Personalausweis entgegen und schon bekam ich mein Ticket.

Eigentlich dachte ich es würde etwas richtig Aufwendiges auf mich warten, da es in der Beschreibung hieß, man müsse mindestens 1 Stunde vor Abfahrt bei der Fähre sein. Aber nachdem ich mein Ticket hatte (keine zwei Minuten) kam noch ein Schalter: „UK Border Control“ auch diese Dame wollte nicht mehr als kurz meinen Personalausweis (wieder keine zwei Minuten) und schon war ich fertig für die Fähre. Nachdem ich mich auf der Linie B eingereiht hatte, hieß es dann warten bis um 9:45, dann durften wir endlich auf die Fähre fahren! Die zweistündige Überfahrt ging schnell vorbei, schließlich musste ich am Anfang erst mal die Fähre erkunden *grins*. Habe mich dann für den offenen hinteren Teil der Fähre entschieden. Es war zwar richtig windig, aber ich wollte ja was sehen und ein bisschen „Kanal-Luft“ schnuppern.

In Dover angekommen wurde ich dann kurz angehalten und folgendes gefragt: Wo geht es hin? Und wie lange bleiben Sie? Entweder ich habe so einen verwirrten oder hilflosen Eindruck gemacht? Denn nach diesen zögerlich beantworteten Fragen durfte ich weiter fahren! *Gott sei dank* (stellt euch mal vor ich hätte mein Auto ausladen müssen?)

Nach dem unübersehbaren Schild mit „Links fahren“ ging es also los in den englischen Straßenverkehr. Bis ich auf die Autobahn durfte musste ich ca. 5 Kreisverkehre passieren, aber dann wurde es doch etwas einfacher, denn auf der Autobahn fährt man ja nur in eine Richtung. Soweit hat alles prima funktioniert, da ich zu 80% Autobahn gefahren bin, aber es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man sich so umsieht und denkt das alle auf der falschen Seite sitzen und auf der falschen Straßenseite fahren… und ich mittendrin… *lach*

Meine Unterkunft für die Zeit bis ich eine eigene Wohnung habe ist richtig schön und bietet auch so einiges… vom Schwimmbad über Sauna bis hin zum (und das find ich richtig gut) kostenlosen WLAN! (funktioniert jetzt auch, nachdem ich ca. eine halbe Stunde mit einer englischen Hotline versucht habe mein Problem mit der fehlerhaften Verbindung zu klären!)


Ihr könnt euch ja selbst einen Eindruck davon machen, jetzt kommen nämlich mal wieder ein paar Bilder:


Bevor wir auf die Fähre durften mussten wir ein bisschen Zeit rum bringen...












So hat mich Dünkirchen verabschiedet


Und so hat mich Dover empfangen
















Mein neues Hotelzimmer…


Mit dem Fernseher muss ich schon mal kurz angeben *lach*







Das Bad ist auch schön (und sauber)









Morgen geht es zum ersten Mal in die Arbeit. Da mein direkter Chef diese Woche nicht im Büro ist, habe ich morgen eine kleine Einführung und den Rest der Woche noch frei um mich nach Wohnungen und allgemein in Bournemouth umzusehen. Bin schon ganz schön aufgeregt, was mich dort alles so erwartet!

Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht!

Bis bald…

Dienstag, 6. Mai 2008

Anreise Teil 1: 06.05.08

Bienvenue! (Herzlich Willkommen in Frankreich)
Mein Tag hat heute morgen um 7 Uhr begonnen...
Nach dem ich keinen wirklichen hunger verspürt habe, ist mir nichts anderes übrig geblieben als meine letzten Sachen (z.B. Laptop, Kissen...) in meinen bereits ziemlich vollen Fiesta zu packen.
(Voll bedeutet einen riesen Koffer auf dem Rücksitz, der Kofferraum bis auf den letzten Zentimeter ausgenützt und auf dem Beifahrersitz eine Kühltasche mit Essen und Trinken, der Laptop im Fußraum usw.)
Die Verabschiedung war richtig schwierig, aber das könnt ihr euch bestimmt vorstellen!
Und dann musste es auch mal los gehen. Um 8:00 Uhr bin ich dann in Drosendorf Richtung Dünkirchen gestartet. Geführt hat mich das neue Navi nach Würzburg, Frankfurt, Köln, Aachen, Brüssel und dann bin ich auch schon um 18:00 Uhr in Dünkirchen auf den Parkplatz des Best Hotel Dunkerque eingefahren.
Mit der Reservierung hat alles prima geklappt, die nette Dame an der Rezeption konnte auch richtig gut Englisch und auch das auf der Homepage angebotene kostenlose WLAN gibt es wirklich.
Jetzt aber mal genug geschrieben, lieber ein paar Bilder oder?









Das Hotel von außen (mit dem Fiesta am Parkplatz *lach*)
























mein Zimmer (klein aber fein)

















und das Bad (super sauber)










morgen geht es weiter nach UK... hoffentlich läuft es so gut wie heute!
bis bald...

Donnerstag, 1. Mai 2008

01.04.08 - 25.04.08 in Berlin

Hallo Zusammen,

mein Infojahr hat begonnen und zwar mit dem 4-wöchigen POS-Seminar in Berlin.

POS = Performance Oriented Seminar. "Übersetzt" bedeutet das, engl. Präsentationstraining, Megatrend-Präsentationen, Innovationsmanagement, Kreativitätstraining, Intercultural Training, Strategische Unternehmensführung, Qualitäts- und Prozessmanagement, Internationale Rechnungslegung, Führungstraining, TMS-Arbeitspräferenzen und Selbstmotivation, General-Management-Simulation und das von uns über 4 Wochen hinweg aufgebaute Wirtschaftsforum. "Uns" könnt ihr hier sehen:









Aber keine Angst, wir hatten zumindest den Sonntag über Freizeit. Ich habe mich natürlich bemüht so viel wie möglich zu sehen. Damit ihr ein paar Eindrücke von meinen Erkundungen bekommt, hier mal ein paar Bilder:

Bei einer Stadtrundfahrt geführt von Hr. Uhlmann (Seminarleiter) haben wir viele wichtige Punkte abgefahren.
Z.B. die East-Side-Gallery (und natürlich vieles mehr…)













Wir waren im Stasi-Gefängnis













und natürlich im KA DE WE (auch in der Essensabteilung *lach*)


























haben beim Bundestag vorbei geschaut








natürlich auch bei der Fanmeile *grins*










ich war mit Klaus im Zoo





und bin mit Klaus nach Potsdam zum Schloss Sanssouci gefahren





ab und zu haben wir zusammen gekocht!







Zu guter letzt noch schnell ein Bild von meinem Zimmer…



so, am 06.05.08 geht die Reise nach Bournemouth los. Also drückt mir die Daumen, das ich die zwei Tage Fahrt gut hinter mich bringe. Dann bis bald!