Mittwoch, 23. Juli 2008

Wochenende: 18. - 20.07.08

Hallo Zusammen,

ein neues Wochenende liegt hinter mir und es war wieder voll mit neuen, schönen und aufregenden Dingen.

Schon geht die Reise für euch also wieder los: Wir schreiben Freitag und es ist ca. 13:30h. Wir (d.h. Lily und ich – Sie kommt aus Kolumbien und arbeitet halbtags bei uns) brechen zu einer Farm auf. Was wir dort wollen? Wir wollen P.Y.O. (pick your own) bzw. genauer gesagt, wir freuen uns darauf unsere eigenen Himbeeren zu pflücken. Den Tipp habe ich von einer Dame aus der Buchhaltung bekommen, die Farm ist ca. 5 min von der Arbeit entfernt, jedoch nicht ganz so einfach zu finden. Nachdem wir also einmal falsch abgebogen sind, haben wir es dann jedoch gefunden und haben uns dort beim pflücken (und essen) ausgetobt. *lecker*Danach sind wir dann zu mir gefahren um festzulegen, wo es Lily und mich am Sonntag hinverschlagen soll, denn ich sollte also am Sonntag meine erste Begleitung bei meinem Ausflug haben. Nur soviel, nach längerem wälzen des Reiseführers haben wir uns für Brighton entschieden, aber dazu dann später, wenn der Sonntag dran ist! Der Freitag endete mal wieder mit Internetcafé und telefonieren mit Zuhause, da ich noch immer kein Internet habe! *nerv* *nerv* *nerv*
Am Samstagmorgen hieß es dann erst mal ausschlafen (habe ich mir verdient) und dann ging es los zum Castle Point (Shopping) um einige Dinge zu erledigen, wie z.B. Rechnungen zahlen, Lebensmittel einkaufen sowie Sachen für die Wohnung. Als ich jedoch im Argos war und mir überlegte, dass ich ja endlich einen Kleiderschrank kaufen könnte, ist mir aufgefallen, dass dies wohl alleine mit einem 20kg schweren Paket nicht so wirklich die beste Idee wäre? Also habe ich diese Idee dann doch wieder verworfen und mich mit einer Waage sowie einem Wäscheständer begnügt. Dann ging es also wieder nach Hause, denn es war mal wieder Zeit die Wohnung etwas auf Vorderman zu bringen, schließlich bekomme ich ja bald meinen ersten Besuch.Abends war ich auf die Hochzeit meines Chefs eingeladen (sehr nette Geste wie ich finde) und somit stand also meine erste britische Hochzeit an. Damit ich nicht alleine dort auftauchen musste, hatte ich bereits vorab mit meinem Kollegen Matt ausgemacht, dass wir uns vorab bei Ihm treffen um dann gemeinsam zum Hotel im Hafen von Pool zu fahren. Gesagt getan, somit bin ich also um 19h von ihm an der Bushaltestelle abgeholt sowie seiner Freundin vorgestellt worden. Dann wurde natürlich erstmal gequasselt und wir nahmen einen gemütlichen Drink zu uns, bis wir dann um 20.30 aufgebrochen sind. Dort angekommen haben wir auf der Suche nach Steve gleich die Terrasse des Hotel entdeckt, von der aus wir einen einmaligen Blick auf den Hafen von Pool hatten. Das Wetter war atemberaubend schön und somit war uns auch noch ein genialer Sonnenuntergang vergönnt. Die Abendveranstaltung der Hochzeit war doch sehr ähnlich zu unseren in Deutschland mit dem Eröffnungtanz des Brautpaares sowie gemütlichem Beisammensein und Ausklingenlassen des Tages. Einziger wirklicher Unterschied den ich feststellen konnte ist, dass Eheringe in England an der linken Hand getragen werden. Netterweise konnte ich mit Phil (meinem fast Nachbarn, der ebenfalls bei uns arbeitet) heimfahren und sparte mir somit auch noch das Taxi, welches mich ziemlich wahrscheinlich pleite gemacht hätte!
Somit sind wir also beim Sonntag angekommen! Ich holte Lily wie geplant um 10:30h bei ihr ab und schon ging es los in Richtung Brighton. Die geplante zweistündige Fahrt lief am Anfang richtig gut, jedoch hatten wir einen kleinen bzw. großen Zwischenfall kurz vor Brighton. Ca. 10 Autos vor uns war ein Unfall mit einem Motorrad passiert, der die Straße komplett gesperrt hatte. Somit brüteten wir ca. 20min im Auto, während Polizei, Krankenwagen, Notarzt und sogar ein Helikopter eintrudelten (Zu meiner Verwirrung wurde der Motor des Helikopters abgestellt und keiner schien wirklich in Eile zu sein?). Somit warteten wir also bis die Polizei uns auf die Gegenfahrbahn umleitete, um eine Umleitung zu nehmen. Problem hierbei war natürlich dass wir keine wirklich Ahnung hatten, was es hieß der 259 zu folgen (dies wurde uns in aller Eile vom Polizisten zugerufen, nachdem er mit ziemlichen Unmut gefragt hatte, wer denn nun der Fahrer dieses Autos sein und das wir uns jetzt bitte hier wegbewegen sollen!) Somit hatten wir dann also beschlossen einfach dem Auto vor uns zu folgen, in der Hoffnung, dass dieses den selben Weg hätte wie wir. Da dies leider nicht der Fall war haben wir also doch versuch uns mit den Schilder zu der Straße 259 durch zu finden und sind dann einem anderen Auto gefolgt (am Anfang versuchte mein geliebtes Navi uns natürlich auf die gesperrte Straße zurückzuführen). Aber das Glück war uns letztendlich doch noch hold, das Navi hatte den neuen Weg gefunden und somit sind wir mit einiger Verspätung um ca. 14h in Brighton angekommen. Nach der sich ziemlich schwierig gestalteten Parkplatzsuche konnten wir uns dann aber doch irgendwann glücklich schätzen, endlich aus dem Auto aussteigen und uns an die Promenade begeben. Dort schlenderten wir also ersteinmal zum Brighton Pier, der wie so viele Piers in England eine ganze Kerwa auf sich beherbergte. Somit sind war also an vielen Fressbuden, Achterbahnen, BullRiding und vielen weiteren Fahrtgeschäften vorbeigekommen und haben das Alles auf uns wirken lassen! Danach sind wir jedoch zu unserem eigentlich Plan zurückgekehrt und haben uns auf die Suche nach dem Royal Pallivion gemacht. Somit sind wir also durch ein Stück der Einkaufszone gekommen und nach kurzer Nachfrage ragte der Pavillion dann also vor uns auf. Durch den Eingang ging es dann also erst mal in den zugehörigen Garten, in dem richtig viel los war. Nach einem kurzen Blick auf den Eintrittspreis (8,50 Pfund) haben wir uns dann doch auf Kaffee und Eis in dem erwähnten Garten geeinigt. Durch Zufall war gerade ein Orchester gleich in der Nähe des Cafes in dem wir uns niedergelassen hatten und somit genossen wir also, umringt von einigen älteren Engländern, das britische Ambiente. Was wir uns jedoch nicht nehmen ließen, war dann noch der Besuch in dem zugehörigen Museum (Eintritt war sogar FREI!). In diesem waren sowohl einige Kunstgegenstände des früheren Besitzers des Pavillions sowie die Geschichte der Stadt dargestellt. Zufrieden mit dem Geschafften wollten wir uns dann also wieder auf den Heimweg machen, wurden jedoch von einem älteren Engländer aufgehalten, der gerne unsere Namen zu Papier bringen wollte. Meiner Meinung nach war das eher eine Beschäftigungtherapie um unter Leute zu kommen, jedoch natürlich genau das Richtige für uns um einen netten Abschluss zu machen. Somit unterhielten wir uns also ca. eine halbe Stunde, während er unsere Namen nebenher kunstvoll malte und uns am Ende schenkte. Auf der Heimfahrt gab es keine weiteren Zwischenfälle und somit waren wir also rechtzeitig Zuhause, damit ich noch kurz zu dem Essen bezüglich Thomas Geburtstag vorbeischauen konnte. Somit ist der Abend dann gemütlich mit quatschen und feiern ausgeklungen.
Jetzt habe ich wieder wirklich viel geschrieben, wird also wieder dringend Zeit für ein paar Bilder (Ihr wartet bestimmt alle schon ganz gespannt!)

Ausblick auf den Hafen von Pool (Samstagabend bei der Hochzeit) *traumhaft oder?*

Phil, Matt und Tami bei der Hochzeit


Lily und ich auf dem Brighton Pier


Royal Pavillion Brighton


Knuti und ich legen uns mit dem Löwen im Brighton Museum an!


Weitere Bilder sind wieder im Onlinealbum (leider musste ich feststellen, dass dieses voll ist und ich nicht alle Bilder einstellen kann... werde mich aber natürlich bemühen, dass Problem so schnell wie möglich zu lösen!)

So, ein Ereignis folgt auf das Nächste, heute ist es also soweit! In ein paar Stunden werde ich mich zum Flughafen aufmachen und Klaus abholen! *freu* *freu* *freu*
Donnerstag, Freitag und Montag habe ich frei... es wird also hoffentlich viel zu erzählen geben, wenn ich zurück bin!!!

Bis bald...

Mittwoch, 16. Juli 2008

Kurs in München: 04. -13.07.08

Hallo Zusammen,


Diesmal nach einer wirklich langen Pause (bedingt durch den Kurs in München) melde ich mich also wieder zu Wort um diese Zeit zu veranschaulichen!


Gut, also fangen wir am besten mit der Vorgeschichte an! Ca.1,5 Wochen vor dem geplanten Seminar, als festgelegt wurde, dass ich dort hingehen soll, habe ich also damit begonnen zu versuchen diesen im Intranet bei Learning Campus zu buchen. Eigentlich ist dies ja ganz einfach, man wählt den Kurs aus, geht auf buchen, gibt Abrechnungsdaten ein und am Ende geht man auf buchen. Dies habe ich bereits einige Male in Deutschland gemacht und hatte noch nie Probleme, hier war es jedoch ganz anders. Die mir mitgeteilte Kostenstelle wurde als Bestellnr. nicht akzeptiert und somit habe ich mich durch die ganze Firma gefragt, ob es jemanden gibt, der so etwas schon mal gemacht hätte. Nach über einer Woche (ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben) war es dann auch endlich soweit, dass ich eine Dame aus der Personalabteilung gefunden hatte (zuständig für alle Trainings in UK – was anscheinend keiner wusste), die mir die Auskunft geben konnte, dass ich eine SAP-Bestellung brauche und konnte mir auch gleich eine Ansprechpartnerin vermitteln. Dies hat sich dann jedoch auch noch hingezogen, da es Probleme mit der SAP-Akzeptanz der Bestelladresse gab. Somit konnte also dann letztendlich am 02.07. alles gebucht werden und folgender Plan stand dann endlich fest:

04.07: von London Heathrow über Frankfurt nach Nürnberg fliegen und das Wochenende Zuhause verbringen

07.07: arbeiten bei den Kollegen in Erlangen in der Schuhstraße

08.-11.07. Kurs in München besuchen

11.-13.07 Zuhause verbringen und von Nürnberg über München nach London Heathrow zurück.

*jipi* *juhu* *und überhaupt*


Wie geplant ist es dann auch passiert: Durch den glücklichen Zufall, dass Janinas Freud um 16h in Heathrow landen sollte und ich um die selbe Zeit dort sein musste, wurde kurzerhand mein gebuchter Fahrdienst abgesagt und ich habe mich also um 14h mit Janina auf den Weg zum Flughafen gemacht. Anscheinend habe ich eine gute Zeit erwischt, denn ich musste weder am Check-in anstehen noch bei der Handgepäckkontrolle (hat diesmal auch niemanden interessiert dass ich wieder 2 Handgepäckstücke hatte – obwohl es sogar ausdrücklich am Lufthansa Schalter stand!?) Danach kam jedoch das große ABER – ich hatte auf meiner Bordkarte kein Gate stehen und auf nachfrage wurde mir gesagt, dass hinter der Handgepäckkontrolle eine Tafel sein, auf der man dies ablesen müsse. Dies war auch so, jedoch wurde dies nur für die nächsten 30 min angezeigt und ich musste also ca. 1,5h vor diesem Bildschirm warten um zu erfahren, zu welchem Gate ich musste. Nichts desto trotz habe ich es dann geschafft ins Flugzeug zu kommen und auch in Frankfurt ist alles gut gelaufen (obwohl ich glaub ich vom einen ans andere Ende des Flughafens laufen musste)! In Nürnberg angekommen wurde ich dann von Klaus und Mum abgeholt und bis auf erzählen, erzählen und erzählen ist dann nicht mehr viel passiert.


Der Samstag wurde dann doch gleich interessant, denn durch Zufall habe ich das Wochenende getroffen an dem Klaus´s Firma 10-jähriges feierte und wir somit in den Klettergarten in Pottenstein eingeladen wurden. *freu*

Somit verbrachten wir also den Samstagnachmittag mit so einigen netten Herausforderungen! Später ging es dann nach Dürrbrunn zum grillen und gemütlich Beisammensein mit anschließender Übernachtung in der Hütte.


Etwas gerädert wurde dann am Sonntagmorgen zusammengeholfen und aufgeräumt und dann nichts wie ab nach Hause ins Bett und weiterschlafen. Und schon stand der nächste Zufall an, denn Klaus Schwester aus München (incl. Familie mit Patenkind) waren zu Besuch, womit wir also unser Nachmittag mit diesen verbrachten... *schön*

Am Abend hieß es dann noch schnell bei Mum vorbeischauen und anschließend auf den Keller gehen (dort war Kerwa).


Somit wurde es also Montag arbeiten aus dem Erlanger Büro stand an. Durch eine Mitfahrgelegenheit mit Markus, bin ich also um ca. 8h dort eingelaufen, habe mich kurz vorgestellt und wurde nach kurzem vom Admin freigeschaltet und konnte somit richtig lässig von Erlangen aus meine Grafiken und Listen bearbeiten und verschicken. Mittagspause wurde dann in den Arkaden mit Markus und Ruth gemacht... war also ein echt witziger Einschub in mein Infojahr! Nach der Arbeit hieß es dann schnell Zugkarte kaufen für die Fahrt nach München und Kaffee trinken mit Bea. Abends gab es dann wieder einen Abstecher zur Kerwa am Senftenberg Keller (diesmal etwas länger...)


Dienstagmorgen um 05:21, ziemlich müde, war ich dann also am Bahnhof von Eggolsheim um meinen Zug nach München zu besteigen und um 8:20 in Unterföhring nach zweimal Umsteigen anzukommen. Somit begann also mein Top+ Kurs am 08.07 um 9h mit vielen verschiedenen Nationen. Anwesend waren: Deutschland, Russland, Österreich, Frankreich, Schweiz, Italien, Türkei, China, Mexiko und UK. Eine interessante Mischung also. Bis Freitag habe ich also viel neues über Top+ gelernt, Erfahrungen aus anderen Ländern mitgenommen, München etwas näher unter die Lupe genommen (Biergarten usw.) und gute Kontakte knüpfen können (speziell zu meiner Ansprechpartnerin in Linz). Alles in allem also ein Erfolg.


Freitagnachmittag ging es dann also wieder mit dem Zug zurück nach Eggolsheim, wo Klaus schon auf mich wartete. Es war fast wie ein Schritt in mein „altes Leben“, denn es stand mal wieder Fussi in Gunzendorf auf dem Plan.


Am Samstag stand dann ebenfalls Fussi auf dem Plan (ich sag ja, fast wie früher)! Am Abend haben wir uns dann zuerst nach Unterstürmig zur italienischen Nacht aufgemacht und sind dann nach Stackendorf zur Kerwa weitergezogen. Dies war wiederum ein super gelungener Abend, der wieder in den früher Morgenstunden geändert hat.


Tja, dann war es auch schon wieder Sonntag und es hieß Sachen packen und ab zu Flughafen um mich wieder auf den Weg nach Bournemouth zu machen. Der Flug hatte zwar wie immer Verspätung, aber dafür wurde ich mit etwas anderem Belohnt! Denn in Nürnberg am Flughafen habe ich Hr. Linne getroffen (CEO von MT UK, bei dem ich mich damals beworben habe). Hatten zufällig den gleichen Flug und somit auch den gleichen Fahrdienst vom Flughafen nach Hause. Konnte mich somit also vorstellen und konnten uns gut über meine bisherigen Erfahrungen usw. austauschen!


Somit ist die Zeit wieder verflogen wie im Flug... aber ich habe es sehr genossen!!!

Aber das wichtigste kommt natürlich zuletzt: Ich bekomme meinen ersten Besuch!!!

Klaus kommt vom 23.-28.07 das erste Mal zu mir... ich freue mich jetzt schon Riesig und kann es eigentlich gar nicht mehr erwarten!


Bis bald...

Donnerstag, 3. Juli 2008

Aufregung: 27. - 29.06.08

Halli hallo alle Zusammen,

es gibt vieles neues von der „Insel“ zu berichten. Fangen wir also am Freitag an.

Geplant war eine kleine Vor-Abschiedsfeier von Alex (wird Siemens VAI und auch Bournemouth verlassen) beim Griechen. Termin war 20.15, die Herren der Schöpfung haben natürlich etwas auf sich warten lassen aber lieber spät als nie! Wir (Alex, Manos, Phil, Thomas, Stephen, Janina, Lilliana und ich) wurden also erstmal von der Bedienung überrumpelt, die uns keine Karte brachte sondern gleich auf die Tour es gibt eine Angebot, verschiedene Vor-, Haupt- und Nachspeisen blablabla.... Dies führte dann zu allgemeiner Verwirrung, bis wir dann doch erstmal die Karte verlangt haben. Ich kann es glaub ich nicht so wirklich in Worte fassen, aber: die schlechteste Bedienung die ich jemals hatte, extrem laut, da die „griechische“ Tänzerin mit einem Junggesellinnenabschied um die Wette schrie um die Musik zu übertönen und dann auch noch teuer. Kann es also keinem Empfehlen, obwohl wir das Beste daraus gemacht haben! Ein Teil von uns ging danach noch in zwei Pubs, Bar Vin (wo wir immer die EM geguckt haben) und dann zu fruits (da haben wir dann Cocktails getrunken. Zum Schluss wurde es noch mal kurz interessant, da wurde mir der „Sound Circus“ gezeigt (@Rizzi, hier dein Einsatz) ein Club der laut Erzählungen (von Deutschen und Engländern...) sehr ähnlich zum Sauer in Gunzendorf sein soll. Dieser hatte jedoch geschlossen (war auch gut so, da es schon echt spät war...)

Denn am Samstag hieß es früh aufstehen, der Sports-Day von Siemens VAI (Christchurch, Pool, Sheffield, Stockton) sollte besucht werden! (Ich muss gleich sagen, ich habe selbst nicht mitgespielt! Für Frauen gab es nur Netball oder Rounders und beides ist mir unbekannt) Janina die fleißige hat am Vormittag mit Netball (eine komplizierte Abwandlung bzw. ähnlich vielleicht zu Basketball?) gespielt und gleichzeitig gab es Fußball im Angebot. Über Mittag dann eine Pause mit BBQ und natürlich den ganzen Tag eine Bar mit Getränken aller Art (sehr sehr schön sag ich da nur! *lach*). Danach stand dann Rugby auf dem Plan (meine Chef war hier der Coach für das Christchurch Team) oder Rounders. Somit habe ich also meinen Tag von 10-16h damit verbracht den Leuten beim sporteln zu zusehen, in der herrlichen Sonne zu sitzen und mir doch glatt einen kleinen Sonnenbrand zu holen! Die sich dann nachmittags einstellende Müdigkeit sowie mein am Morgen angekommener Router zogen mich dann erst einmal in meine Wohnung. Nach dem ziemlich langen Versuch mein Internet zum laufen zu bringen, was sogar bis jetzt erfolglos ist!!! und einem schnellen Abendessen, hab ich mich dann nur noch zum DVD schauen und um vor dem Kamin sitzen zu Janina aufgemacht! Als ich dann wieder Zuhause war, hatte ich mich noch für einen weiten Film entschieden, bin jedoch auf der Couch eingeschlafen. (jetzt kommt der Teil, der diesem Post den Namen gibt!) Um ca. 4h bin ich durch Lärm bzw. durch den Sound von zerbrechendem Glas aufgewacht! Durch Schlaftrunkenheit bzw. Verwirrung hat es etwas gedauert, bis ich feststellte, dass irgendetwas im Treppenhaus vor sich ging. Bin also zur Tür gelaufen, hab durch meinen Spion geschaut, konnte aber niemanden entdecken und von dem Geschrei nicht wirklich viel verstehen. Natürlich war ich zu ängstlich (mir war wirklich das Herz in die Hose gerutscht!) die Tür zu öffnen und wirklich nachzuschauen, was los ist. Somit habe ich also die ganze Wohnung bzw. sämtliche Fenster geprüft, ob diese auch richtig verschlossen sind und da dann nach ein paar Minuten wieder stille eingetreten ist, bin ich dann also ins Bett.

Am Sonntagmorgen, als ich gerade in der Küche stand, konnte ich dann meine Nachbarfamilie im Treppenhaus hören und habe mich dann also aus der Wohnung gewagt und wie bereits in der Nacht vermutet, die Haustür mit einem riesigen Loch vorgefunden. Durch Nachfrage bei der erwähnten Nachbarin wurde ich jedoch nicht schlauer, denn diese meinte (ich kann es mir nicht vorstellen, so laut wie es war!), dass sie nichts gehört hätte. Einwenig später hörte ich dann einen weiteren Nachbarn, doch auch dieser beteuerte nichts mitbekommen zu haben! Gut, da aber weder an meinen Fenstern noch an meiner Tür auch nur Andeutungen eines Einbruches waren, dachte ich mir dann, dass es wohl eher ein Streit gewesen ist! Nach beendetem Frühstück und Nägel machen habe ich mach dann also nach Dorchester aufgemacht um Maiden Castle einen Besuch abzustatten. Maiden Castle ist die größte und bedeutendste keltische Hügelfestung in Großbritannien bzw. man muss ja sagen war. Und dies nicht nur, weil es heute ja keine Festungen mehr braucht, sondern weil es eigentlich nur eine Hügelplateau ist. Ich dachte ja eigentlich dass ich auf eine Ruine treffe, aber weit gefehlt. Ich habe also mal wieder einen Berg erklungen und bin dort mehr oder weniger nur auf Landschaft und Schafe getroffen. Zur Entschädigung bin ich dann einmal komplett am Rand des Plateaus entlang gelaufen und habe die Landschaft auf mich wirken lassen… war auch mal nicht schlecht! Nach ca. 1h hatte ich dann aber genug (auch Schafe) gesehen und habe mich noch spontan zum „The Giant“ aufgemacht. Nach einer ca. 15min fahrt durch kleine Dörfer auf super engen und kurvigen Straßen stand ich dann also vor dem Hügel mit dem keulenschwingenden Riesen von Cerne Abbas. Dieser soll in grauer Vorzeit in den Kalk geritzt worden sein und soll laut Überlieferung Fruchtbarkeit verheißen. (Ein sehr bekanntes Postkartenmotiv) Die Bilder sind leider nicht so gut geworden, dass lag aber nicht an der Kamera, denn der Riese war leider nicht ganz so deutlich zu erkennen. Nichts desto trotz habe ich mich dann aber wieder Richtung Heimat aufgemacht, denn es stand das EM Finale an. Somit bin ich also gleich auf dem Rückweg zu Janina gefahren, wo Thomas, Janina und ich uns dann leider die Niederlage der Deutschen ansehen mussten. (Hiervon gibt es nicht all zu viel zu erzählen…) Somit war auch schon das ganze Wochenende wieder vorbei!

Bilder??? Klar!!!


Mark, Alex und Stephen in "fruits" beim Cocktail trinken
zweite Dame von links ist Janina beim Netball
(die Leibchen haben auch eine Bedeutung, ich könnte sie jedoch nicht erklären?!?!?)
ein Teil des BBQ beim Sportsday

zuerst geht es wieder nach oben (der Weg zu Maiden Castle)
und dann ging es also einmal am Rand entlang!

The Giant (wie erwähnt, weider nicht ganz so gut...)

Die restlichen Bilder sind wie immer im Online-Fotoalbum (diesmal lohnt es sich auch wieder richtig!)

Hier ein kurzes Update, was als nächstes ansteht, denn:

von 8. -11.07 werde ich einen top+ Kurs in München besuchen. Das witzige ist, dass ich bereits am Freitag hier los fliege, denn ich werde am Montag von den Kollegen in Erlangen aus arbeiten. *freu*

WAS IST IN UK ANDERS (4):
- Zivilcourage? (auch wenn es etwas hart klingt?!)
- überall zweilagiges Toilettenpapier #hmpf

jetzt aber mal wieder genug!

Bis bald...