Hallo Zusammen,
Ein neues Wochenende stand also mal wieder vor der Tür. Nun war es aber soweit, die sonnigen Wochenenden waren erstmal vorbei bzw. hoffentlich nur unterbrochen.
Somit beschloss ich also am Sonntag, da das Wetter immer noch nicht besser war in ein Museum zu gehen. Bereits zu Beginn meiner Tagestouren hatte ich in meinem Reiseführer ein Museum entdeckt, dass ich im Hinterkopf behalten hatte: Terracotta Warriors Museum in Dorchester. Also machte ich mich auf, um die Kopien des 8. Weltwunders, die Tonkrieger des ersten Kaisers von China zu sehen. In Dorchester angekommen fand ich sogleich einen Parkplatz (der sonntags den ganzen Tag nur 0,50 Pfund kostete?? Hey, was kostet die Welt - ich kauf ZWEI!!!) und machte mich also auf, den vorhandenen Zeichen in Richtung Museum zu folgen. Dort angekommen war ich doch etwas überrascht, das in dem Gebäude nicht nur das gesuchte Terracotta Warriors sondern auch ein Teddybär Museum war. Kaum die Tür geöffnet hatte sich die Frage auch schon geklärt, denn das in meinem Reiseführer doch gelobte Museum bestand zum größten Teil aus einem Film. Aber starten wir von Anfang an…
Nach dem bezahlten Eintrittspreis von doch 5,75 Pfund wurde ich als angewiesen zuerst den kleinen Raum aufzusuchen und den dort 45min dauernden Film (über die Geschichte des ersten Kaisers von China: Chin She Huang Di – sehr interessant) zu schauen, um dann ein besseres Verständnis für die ausgestellten Kopien zu haben. Der Rest war dann doch relativ überschaubar, wenn auch nicht weniger interessant. Der große Raum (welche den Rest des Museums darstellte) war in zwei Teile gegliedert. Auf der Eingangsseite waren die Kopien der so betitelten Beigaben des Grabes ausgestellt sowie eine kurze Zusammenfassen der geschichtlichen Daten. In der zweiten Hälfte gab es dann ca. 8 lebensgroße, sowie 8 halb große Kopien verschiedener Tonkrieger. Bei den Lebensgroßen gab es eine Bandansage, die die Besonderheiten der jeweiligen Krieger beschrieb. Dem eigentlich Fotoverbot zu wieder, konnte ich für mich und für euch einige unbemerkte wenige Fotos schießen.
Somit beschloss ich dann, um einiges Wissen reicher jedoch auch etwas geknickt über die Größe des Museums, mich noch etwas in der Innenstadt umzuschauen. Schon ein paar Schritte weiter wurde meine Laune wieder besser, denn Dorchester zeigte sich von seiner guten Seite, es hatte aufgehört zu regnen und auch die Innenstadt entpuppte sich als sehr anschaulich. Ich entdeckte also eine nette Kirche und wollte diese gerade fotografieren, als es plötzlich geschah…
Ich drückte auf den Auslöser meiner Kamera und mein Display wurde schwarz. Gegen meine erste Vermutung konnte ich mich nicht erinnern, dass ich versäumt den Akku zu laden, nein irgendwas war komisch, denn das Objektiv war nicht eingezogen. Nach wiederholtem pressen des ON/OFF Knopfes sowie Akku raus und wieder rein, musste ich dann doch feststellen, das sie keinen Mucks mehr von sich gab. Somit hatte ich also erstmal keine Lust mehr mich weiter umzuschauen, denn meine Gedanken hingen doch sehr an der Kamera fest. Kurz drauf beschloss ich also Dorchester - Dorchester sein zu lassen und nach Hause zu fahren. Dort musste ich zu meinem Missfallen feststellen, dass auch nach versuchtem Akku laden die Kamera sich nicht mehr einschalten lies. Geschätzte Diagnose: kaputtes Objektiv.
Damit war natürlich das Wochenende erstmal ruiniert. Einziger Lichtblick: Klaus kommt in zwei Wochen und bringt seine Kamera mit, die ich dann erstmal behalten darf und er bringt meine zur Reparatur zum Händler.
Somit ist es also auch schon entschieden, wohin mich meine Reise am kommenden Wochenende führt: Richtig, ich bleibe Zuhause…. :(
Soweit so gut, die wenigen Fotos die es gibt sind im Onlinealbum... genießt sie, denn sie sind vorerst die Letzten!
Bis bald...

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